Wo wir sind …

Die Chilifarm – wie es dazu kam?

Unsere History, das Glashaus und unsere Farm

 

Die Chilifarm – Wie es dazu kam?

Ganz unspektakulär eigentlich, …

… man nehme zwei völlig unscheinbare bis dahin wirklich ruhige Kerle, ca 4×4 Meter ungenutzten Garten, ein paar Samen – Chilisamen natürlich – Erde, Wasser, Eimerchen, Schäufelchen und schon gehts los.

24 Pflanzen waren es 2009, absolut ausreichend für diverse „Pepper High’s“ im ganzen Bekanntenkreis.

Die Eskalation 2010!

Plötzlich, wie aus dem Nichts war es da, ein leerstehendes Treibhaus, riesig und mit Allem was man so brauchen kann.

Die Gelegenheit am Schopf gepackt und ab ins Internet, Samen (Chilisamen natürlich) bestellen. Schön scharf, schön bunt und schrill – echt harte Auswahlkriterien.

Dann kommt die Post, ein normaler Briefumschlag mit 40 winzigen Plastikpäckchen, optisch voll enttäuschend. Aber nichts kann die unscheinbaren bis dahin wirklich ruhigen Kerle jetzt noch stoppen.

Der weise Rat des Alten

Also ab zum „Alten“, der grauen Eminenz, Erfinder der Garten und Balkonbepflanzung und Düngerguru, mal nachfragen.

Jetzt kennen wir uns aus, es gibt nur einen Weg, ab zum Onkel Profigärtner da gibts kein Problem. Einfach 400x Töpfchen, 400x Samen (Chilisamen natürlich), 400x Erde, dann eingraben, 400x Wasser drüber und schön ins warme Glashaus stellen.

Dann warten und warten und warten.

Wachstum

Plötzlich! – Die Erde tut sich auf und zwei kleine grüne Blätter bahnen sich unaufhaltsam ihren Weg ins Freie, wachsen und wachsen und wachsen.

In der Zwischenzeit den Traktor starten und die Erde umfräsen, unter Anleitung von Vater und Bruder Profigärtner düngen, Beete anlegen und die Bar aufbauen (super wichtig).

Jetzt die 400 Pflänzchen, um ehrlich zu sein ein paar weniger, denn wir hatten einige Desserteure, aus den kleinen Töpfchen in größere Töpfchen umsetzen und warten, warten und warten. Wenn die Sonne es dann geschafft hat die 160 Pflänzchen, jetzt immerhin schon 30-40cm hoch, in die Beete setzen, angießen und warten, warten und warten. Die restlichen Pflänzchen verticken oder gegen Bier eintauschen. Wenn die Pflanzen dann zwischen 80 und 350 cm hoch sind und sich unter der Last der Beeren biegen nicht mehr warten: Ernten!

Erste Ernte

Also Schubkarren, Badewannen und alle möglichen Behältnisse bereitstellen und loslegen. Pflücken was das Zeug hält.
Ab in die Küche und mahlen, reiben, schneiden, stampfen, einkochen, trocknen, ölen und so weiter. Und als gerade die ersten Soßen, Pasten, Pulver usw. fertig waren, taucht plötzlich wie aus dem Nichts, ein dritter bis dahin völlig unscheinbarer und ruhiger Kerl mit einer Wahnsinnsidee auf – Chilibier brauen.

Chilibier! Wow!

Also Gerste, Hopfen und Malz mit Wasser in den Kessel und aufheizen, dann nach ein paar Stunden abkühlen. Dann das Ganze mit Hefe versetzen und 14 Tage warten. Das fast schon fertige Bier nun in die Fässer füllen und noch einmal 4 Wochen warten.

Pünktlich zum Jahresfest im Glashaus ist das Bier endlich fertig und wirklich ein Wahnsinn.

Es wird Winter und das heisst wieder warten und warten.

2011 bekommt das Kind endlich einen Nahmen …

The Hothouse Chiliproject

Ansonsten: „The same procedure as last year.“

Dieses Jahr haben wir die Samen etwas gezielter ausgesucht. Dafür etwas mehr. Kaum waren die Chilisamen bei uns eingetroffen taucht plötzlich, wie aus dem Nichts, ein vierter bis dahin völlig unscheinbarer und ruhiger Kerl auf. Spezialist für milde Chilis, also ein echter Freak. Die neue Idee: Eine eigene Homepage.

Ansonsten nicht viel Neues, nur die Bar ist jetzt viel schöner, im Schatten unter Melonen.

Das Jahresfest 2011 feiern wir in Caro`s Musikpub natürlich wieder mit super leckerem Chilibier.

Der Winter kommt und das heißt wieder warten und warten.


2012 – Das Jahr der Gründung

Nach langem und ausgiebigem Winterschlaf haben wir es wieder geschafft uns aufzuraffen und sind auf der Chilifarm zusammen gekommen. Ein tristes Bild hat sich uns geboten. Einhellige Meinung, hier muss schnellstens etwas passieren. Also nicht lang gefackelt und sofort in Aktion getreten. Mit einigen alkoholischen Leichtgetränken die eingerosteten Gehirnwindungen frei gespült und schwer nachgedacht.

Auf der Prioritätenliste, nach kurzem Nachdenken, ganz oben, erst mal Samen ( Chilisamen natürlich ) aussuchen und bestellen.

Hierbei wollten wir dieses Jahr ausnahmsweise mal ganz vernünftig vorgehen, hat aber nicht geklappt. Naja einen Versuch war es ja wert. Das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen – über 50 Sorten mit verschiedensten Spaßfaktoren.

Mit weiteren alkoholischen Leichtgetränken überwanden wir die letzten Auswirkungen der

Winterstarre und schon war sie da, eine neue Vision.

„Ein Verein muss her!“

Genau das hat uns noch gefehlt. Also mitgedacht, mitgemacht ab ins Internet und mal schlau gemacht. Ist gar nicht so schwer. Man nehme, ein paar Statuten, ein paar Vorstände und nach einem Behördengang kommt die Post mit einem positiven Bescheid. Schon sind wir ein Verein.

Chilizuchtverein Hothouse Chiliprojekt

Ja, ja raus aus der Anonymität und hinein in das österreichische Vereinsleben. Wir sind nun also polizeibekannt und offiziell. Der Verein gilt zwar nicht als gemeinnützig, immerhin aber als unheimlich nützlich.

Auch die Bar erschien uns im letzten Jahr etwas klein und schmucklos deshalb haben wir sie schwer aufgepimpt soll heißen größer, schöner, weiter und mit einem Nahmen. „The Bhut Camp“

Und wie es schon Tradition ist tauchte plötzlich, wie aus dem Nichts, ein bis dahin völlig unscheinbarer fünfter Typ auf – Patrizio – dem es nach extrem langwierigem Studium der Lebensmitteltechnologie gelungen ist einen Pizzateig herzustellen.

Sofort sind wir zur Tat geschritten und haben einen Pizzaofen gebaut, diesen auch gleich eingeweiht und was soll ich sagen, einfach super.

Natürlich haben diesen Typ, auch wenn er nicht ganz zu Unrecht von sich behauptet, “ isch abe iber aupt kein Anung“, ob seines Wissens zum ersten ordentlichen Mitglied gekürt.

Und da ist ja noch etwas ganz Besonderes. Nach langjährigen und hoffentlich intensiven Zuchtversuchen ist es unserem Peter und seiner bei Leibe besseren Hälfte Gerda gelungen für Nachwuchs zu sorgen.

Alle Achtung und nochmal alles, alles Gute!

Fast vergessen, natürlich gab es auch wieder Chilis und zwar reichlich. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten die wir aber mit überzeugenden Argumenten, ein bisschen vom Weißen und ein Bisschen vom Blauen, locker überwunden haben, war die Ernte wieder so üppig, dass wir nur mit Hilfe unsere mittlerweile 40 Mitgliedern alles ernten konnten. Um die Strapazen dieser enormen Aufgabe zu lindern gab es ein wirklich sensationelles Spanferkel und natürlich ausreichend Flüssiges.

Und wie jedes Jahr, der Winter kommt und das heißt wieder warten und warten.

2013 ( noch kein Thema)

Na das fängt ja gut an. Chilibier ist fertig und angezapft!

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